Das Jesuitenkolleg - Schule und ISG


Das Canisius Kolleg SJ ist eine private "Bildungseinrichtung" in Trägerschaft der - 1534 von dem Basken Inigo Lopez de Loyola (Ignatius von Loyola) gegründeten - Gesellschaft Jesu (Jesuiten).


Das Jesuitenkolleg umfasst - gemäß jesuitischer Tradition - neben dem grundständigen Gymnasium (Canisius Kolleg), die ISG als außerschulische verbandliche Kinder- und Jugendarbeit. Sie stellt neben der Schule, unter dem Dach des Kollegs, eine eigenständige Institution dar. Schule und ISG bilden somit das Werk "Canisius Kolleg SJ". Hier organisieren sich die Jugendlichen freiwillig und eigenverantwortlich in wöchentlichen Gruppenstunden, Weiterbildungen und Ferienaktivitäten. Die ISG wird von der Stadtgruppenleitung (SGL) und einem Jesuiten als dem "Geistlichen Leiter" geleitet. Alle Ämter in der ISG sind Wahlämter.
Canisius Kolleg, Berlin
Ignatius v. Loyola


Die "Ignatianischen-Schüler/innen-Gemeinschaft"


Die Idee der ISG steht in der Gründungstradition der Jesuitenkollegien. Bereits im Jahr 1563 wurde am ersten Kolleg, in Rom, durch die Jesuiten die erste Gruppe von Schülern gegründet. Seither umfasst weltweit nahezu jedes Jesuitenkolleg die „weiterführende Schule“ und diese „außerschulische Kinder- und Jugendarbeit“.


Die Geschichte am Canisius Kolleg reicht bis in das Jahr 1947 zurück. Im Rahmen der Neugründung des Jesuitenkollegs - nach der Zwangsschließung durch das NS-Regime - wurde auch diese außerschulische Jugendarbeit gegründet.


Die ISG am Canisius Kolleg ist in Deutschland Mitglied im Bundesverband der KSJ und eine Stadtgruppe der KSJ im Erzbistum Berlin (Schüler/ innenverband im BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend)).